4838: Sponsorenvertrag zwischen Rheinmetall und Borussia Dortmund

Der Rüstungskonzern Rheinmetall (Düsseldorf), ein Dax-Konzern, und Borussia Dortmund haben einen Sponsorenvertrag geschlossen. Wie das „Handelsblatt“ mitteilte, läuft er drei Jahre und umfasst 20 Millionen Euro. Das zahlt Rheinmetall wahrscheinlich aus der Portokasse. Sogleich brach in den sozialen Medien und in der Sportberichterstattung ein Sturm der Entrüstung los. Das Geringste, was unterstellt wurde, war Zynismus. Das zeigt, wie die Maßstäbe verloren gegangen sind. Denn mit dem russischen Vernichtungskrieg in der Ukraine haben sich die Kriterien geändert. Und die „Fanmeilen“ in den Fußballstadien haben nicht das Monopol für politische Urteile. Es geht im Wesentlichen um Bandenwerbung. Insofern ist der Protest gegen den Sponsorenvertrag vor allem eins, lächerlich (Thomas Fromm, SZ 31.5.24; Philipp Selldorf, SZ 31.5.24).

Stellen wir uns einmal vor, was passiert wäre, wenn der FC Bayern München einen solchen Vertrag geschlossen hätte.

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