4226: Schlesinger klagt auf über 18.000 Euro Rente monatlich.

Die fristlos entlassene ehemalig RBB-Intendantin Patricia Schlesinger klagt vor Gericht auf eine monatliche Rente von 18.354,56 Euro. Ursprüngliche hatte sie sogar über 22.000 Euro angestrebt. Ihr Anwalt teilte mit, dabei handle es sich um eine Betriebsrente für mehr als 30 Jahre Arbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Eine Abfindung verlange Schlesinger nicht. Schlesinger war für die ARD u.a. als Moderatorin des Politmagazins „Panorama“ tätig. 2016 wurde sie zur RBB-Intendantin gewählt. Bei ihrer Entlassung hatten RBB-Gremien ihre Ansprüche auf Zahlung von nachvertraglichem Ruhegeld ausdrücklich widerrufen. Drei weitere ebenfalls entlassene Mitglieder der Geschäftsführung und die Leiterin der Intendanz klagen auch vor Gericht. Es geht jeweils um hohe finanzielle Ansprüche (Claudia Tieschky, SZ 25./26.2.23).

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