Wie gestört Sahra Wagenknecht wohl sein muss, geht aus der Kritik von Gregor Gysi an ihr hervor. Darin bemängelt Gysi, dass Wagenknecht und sechs andere Linken-Politiker am Sonntag (27.2.22), dem Tag der „Zeitenwende“, die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland abgelehnt hatten. Gysi wirft der Gruppe „völlige Emotionslosigkeit hinsichtlich des Angriffskriegs, der Toten, der Verletzten und des Leids“ vor. Damit sprächen Wagenknecht et alii der „Ukraine faktisch ein Selbstverteidigungsrecht ab“. Sie seien damit indirekt dafür, dass die Ukraine „nur die Chance zur bedingungslosen Kapitulation bekommt“ (SZ 2.3.22).