3144: Stasi-Unterlagen-Behörde ins Bundesarchiv

Die Behörde für die Unterlagen der Staatssicherheit der DDR (1.400 Mitarbeiter) wird ins Bundesarchiv (1.000 Mitarbeiter) überführt. Das hat eine besonders große Koalition aus CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP beschlossen. Mit der Amtszeit des derzeitigen Beauftragten, Roland Jahn, 2021, endet die Behörde. Akten, Personal und Standorte bleiben zunächst erhalten. Der Bundestag schafft die Position eines Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur. Die Stasi-Unterlagen-Behörde war mehr als alles andere ein Symbol des Untergangs der DDR. Ihre Chefs waren (vor Roland Jahn) Joachim Gauck und Marianne Birthler. Durch die Behörde konnten sehr viele Einzelne ihre Biografie neu entdecken. Und wer sie auf welche Weise bespitzelt hatte. Insbesondere in den Augen mancher Westdeutscher war die DDR ein Stasi-Staat.

Aber das stimmt nicht.

Die DDR war eine SED-Diktatur, die sich die Stasi als „Schild und Schwert“ hielt. Und während viele kleine „inoffizielle Mirbeiter“ (IM) geächtet wurden, gelang es der SED als „Die Linke“, sich unbelastet zu geben. Das ist eine Lüge. „Die Linke“ führt die falsche Politik der SED fort (Frank Pergande, FAS 15.11.20).

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