3861: Der Fall Uwe Tellkamp

Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ (2008) wurde als wahrheitsgetreue Innensicht der DDR, als „Wenderoman“ gelesen, gelobt und wurde ein Riesenerfolg. Dann kritisierte der Autor ab 2015 die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und den „linken Mainstream“. 95 Prozent der Flüchtlinge flöhen nicht vor Krieg, sondern in die Sozialsysteme der Bundesrepublik Deutschland. Und der Medienmainstream („Spiegel“, „Zeit“, „SZ“ et alii) begleite dies positiv. Noch heute sieht Tellkamp in den Grünen eine Splitterpartei, die der Gesellschaft ihre Weltsicht aufzwingt. Tellkamps Fortsetzung des „Turms“ in Form des Romans „Der Schlaf in den Uhren“, den ich noch nicht gelesen habe, wird von Marie Schmidt in der SZ (12.5.22) gekonnt total verrissen.

Schauen Sie sich am Mittwoch, 18.5.22, um 20.15 Uhr auf 3-Sat die Dokumentation „Der Fall Tellkamp. Streit um die Meinungsfreiheit“ an.

(Markus Pollmer, SZ 12.5.22; Interview Tellkamps mit Lothar Müller, SZ 12.5.22)

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