3789: FC Chelsea gerät unter die Räder.

Für uns Fußballfans ist London das Paradies:

FC Arsenal, Tottenham Hotspur, FC Chelsea, West Ham United, Crystal Palace, FC Fulham, FC Watford, Queens Park Rangers. Leyton Orient

spielen da. Und noch einige andere mehr.

In der 117-jährigen Vereinsgeschichte des FC Chelsea (bei dem früher so großartige Akteure wie Jimmy Greaves spielten) gibt es nun einen Bruch. Weil dessen Besitzer, Roman Abramowitsch, ein mit Wladimir Putin befreundeter Oligarch ist. Er hat London bereits nach Moskau verlassen und ist bereit, seinen Verein zu verkaufen. Ende für Gebote ist der heutige Freitag. Unter den Interessenten soll auch der Staatsfonds Saudi-Arabiens sein. Nun, dann werden Journalisten wie Kashoggi in Istanbul wenigstens umgebracht. Das lässt einiges erwarten. So können auch Fußball-Weltmeisterschaften wie in Katar immer wieder durchgeführt werden. Beihilfe zur Kriegstreiberei ist da eher eine Kleinigkeit.

Der FC Chelsea spielt an der Stanford Bridge im Londoner Südwesten in einem Künstlerviertel. An der Stanford Bridge haben 1066 die Normannen parallel zur Schlacht von Hastings („Teppich von Bayeux“) eine zweite große Schlacht gegen die Angelsachsen zur Eroberung des heutigen United Kingdom gewonnen. Dann immer weiter so mit den Schlachten! (Sven Haist, SZ 15.3.22; SZ 18.3.22)

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