2712: Hubert Burda 80

Wenn von den Medien der „Hubert Burda Media“ die Rede ist, dann rümpfen manche die Nase. Aber das ist unberechtigt, weil im Erfolg der Burda Medien nur zum Ausdruck kommt, wie gut der Chef, Hubert Burda, spürt, was das Publikum will. Er wird schon 80 Jahre alt und kennt den Trend. Früh hat er den „Iconic Turn“ angesteuert. Bei ihm erscheinen „Focus“, „Bunte“ und „SuperIllu“ und ungefähr 600 weitere Massenmedien. „Die Hubert Burda Media“ beschäftigen 12.000 Mitarbeiter und machen einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Als Hubert Burda 1991 gemeinsam mit Helmut Markwort den „Focus“ herausbrachte, prophezeiten viele ein schnelles Ende der Zeitschrift. Dann hat das Blatt, das ich persönlich gar nicht mag, sogar den „Spiegel“ wirtschaftlich in Bedrängnis gebracht, ehe es nun selbst mit der digitalen Wende zu kämpfen hat. Hubert Burda: „Die größten Fehler in Verlagen passieren, wenn Verleger keine Ahnung von Technik und Journalisten keine Ahnung vom Verlag haben.“ (Michael Hanfeld, FAZ 8.2.20)

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