2375: Woody Allens Film kommt in Deutschland ins Kino.

Woody Allen ist in der US-Kultuindustrie mittlerweile eine „Persona non grata“. Das geht auf den behaupteten und nicht bewiesenen Missbrauch an seiner Adoptivtochter Dylan Farrow 1992 zurück. Allen wurde in allen Verfahren freigesprochen. Nun streitet sich Amazon als Produzent mit Woody Allen über den Verleih seines Films „A Rainy Day in New York“ in den USA. Die „New York Times“ berichtet, dass Allens Autobiografie dort keinen Verlag findet. Das verweist auf die bigotte Heuchelei in der US-amerikanischen Kultur. Gespeist aus einem christlichen Fundamentalismus.

In Deutschland wird der Film von der Firma „Filmwelt/NFP“ verliehen. Für Verleihchef Christoph Ott ist Woody Allen einer der herausragenden Regisseure unserer Zeit. Ein internationales Konsortium verleiht den Film in Europa, China, Japan, Korea, Russland sowie Latein- und Südamerika. Und die Zeitschrift „Variety“ spekuliert, dass ein französischer Verlag Allens Memoiren herausbringen könnte. Einer von Allens Stars aus „Vicky Cristina Barcelona“, Javier Bardem, hat erklärt, dass er „gleich morgen“ wieder mit dem Regisseur arbeiten würde. Allen selbst kommt als Jazz-Klarinettist im Sommer mit der „Eddy Davies New Orleans Jazz Band“ nach Europa. U.a. nach München (Tobias Kniebe, SZ 8.5.19).

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