2243: Hanna Schygulla 75

Sie war das „Gesicht des neuen deutschen Films“: Hanna Schygulla. Geboren in Kattowitz. Abitur in München. Antitheater bei Rainer Werner Fassbinder. Ohne Abschluss an der Schauspielschule. Und dann ein Star im Film (hier eine kleine Auswahl): Peter Fleischmanns „Jagdszenen in Niederbayern“ (1969), Rainer Werner Fassbinders „Katzelmacher“ (1969) und „Liebe ist kälter als der Tod“ (1969), Volker Schlöndorffs „Baal“ (1970), Fassbinders „Fontane: Effi Briest“ (1974), Wim Wenders‘ „Falsche Bewegung“ (1975), Fassbinders „Die Ehe der Maria Braun“ (1978) und „Lili Marleen“ (1980) und Jean-Luc Godards „Passion“ (1982). Ihr Markenzeichen war ihre weiche, schleppende Stimme, die stets seltsam wie in Trance wirkte. Sie machte ab 1980 eine internationale Karriere. Reüssierte als Chanson-Sängerin und Video-Künstlerin. Und sie hat sich nie von irgendjemand vereinnahmen lassen. Sie 75 Jahre alt geworden.

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