Der DDR-Olympiasieger im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen in Seoul/Südkorea 1988, Christian Schenk, hat jetzt eingeräumt, systematisch gedopt und das auch gewusst zu haben. Christian Schenk spricht von seinen gravierenden psychischen Problemen. „Die Depressionen waren so tief gewesen, dass ich sogar daran gedacht hatte, meinem Leben ein Ende zu setzen.“ In seiner am kommenden Montag erscheinenden Biografie beschreibt Schenk auch seine vermeintliche Flucht vor der Polizei Silvester 2016. Das sei eine Folge seiner seit 2009 diagnostizierten Depressionen gewesen. „Ich hielt mich für Anis Amri, den Attentäter vom Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz.“ (dpa, SZ 29.8.18)