2017 wurde im Länder-Finanzausgleich die Summe von 11,2 Milliarden Euro verteilt, 5,3 Prozent mehr als 2016. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es noch eklatante Unterschiede in der Finanzkraft der Länder. Das einnahmestärkste ostdeutsche Bundesland Brandenburg steht schlechter da als das einnahmeschwächste westliche Bundesland Saarland. Insgesamt 69 Prozent der Ausgleichszahlungen flossen in den Osten. Bayern war der größte Einzahler, weitere Geberländer Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg. Der Umverteilungstopf zwischen den Ländern und zwischen Bund und Ländern ist aber insgesamt noch weit größer. So bekamen die Länder 8,4 Milliarden Euro aus dem Topf der Umsatzsteuereinnahmen (SZ 23.3.18).