Der scheindemokratische Volkskongress hat in der Volksrepublik China beschlossen, die Amtszeit des chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf Lebenszeit zu verlängern. Damit kehren totalitäre Verhältnisse zurück, wie sie schon unter Mao Zedong im letzten Jahrhundert gegolten hatten. Und ein politologisches Gesetz wird außer Kraft gesetzt. Es lautet:
Je reicher ein Land, desto demokratischer seine Entwicklung.
Xi Jinping war es gelungen, unter dem Mäntelchen der Korruptionsbekämpfung seine Rivalen zu beseitigen.
Folgt nun eine Xi-Bibel, wie es früher die Mao-Bibel gab? (Josef Joffe, Die Zeit 1.3.18)