1642: Heinrich-Böll-Stiftung: Anti-Feministen-Liste

Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich Böll-Stiftung hat das Online-Lexikon „Agent*in“ ins Netz gestellt. „Agent*in“ steht für „Anti-Gender-Networks-Information“. Darin werden Netzwerke, Organisationen und Personen genannt, die antifeministische Positionen vertreten. Das sind manchmal „Rechte“ (z.B. AfD und Pegida), aber auch einzelne Journalisten aus seriösen Medien. Es gibt bisher 177 Einträge. Darunter Harald Martenstein („Zeit“-Magazin), der bei der Heinrich-Böll-Stiftung für „heteronormative Positionen“ steht. Ja, wir Heteronormativen geraten überall unter Druck. In seinem Kommentar vom Montag in der „Welt“ sieht Henryk M. Broder in der Liste „einen Vorboten des Totalitarismus“. „Klar ist, (die Seite) agiert wie ein Geheimdienst der Guten, der bestimmte Ansichten durchsetzen und andere in Verruf bringen will.“ (Kathleen Hildebrand, SZ 28.7.17).

Ja, dann mal munter weiter so.

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