1618: „Die AfD tut alles, um unter fünf Prozent zu rutschen.“

Tobias Heimbach hat für die „Welt“ (1.7.17) den renommierten Wahlforscher Prof. Dr. Oskar Niedermayer, 64, FU Berlin, zu den Wahlaussichten 2017 befragt:

Welt: Was passiert mit der AfD?

Niedermayer: Die AfD tut gerade alles dafür, um unter die Fünf-Prozent-Hürde zu rutschen. Seit Januar geht es für die Partei in den Umfragen nur noch bergab. Bürgerliche Protestwähler wenden sich ab, weil sich die Partei nicht klar vom rechtsextremen Rand abgrenzt. Wenn Leute wie Höcke und Poggenburg weiter die Wahrnehmung dominieren, wird das für die Partei sehr gefährlich. Sollte allerdings die Flüchtlingskrise wieder eskalieren, würde ihr das steigende Werte bescheren.

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