1547: Gäb lehnt Täve Schur ab.

Der Aufsichtsrats-Ehrenvorsitzende der Deutschen Sporthilfe, Hans-Wilhelm Gäb, 81, ein ehemaliger Weltklasse-Tischtennisspieler, spricht sich gegen die Aufnahme des DDR-Radsportidols Gustav-Adolf „Täve“ Schur in die Hall of Fame des deutschen Sports aus. „Kein Mensch käme auf die Idee, einen im Sport erfolgreichen Nazi, wenn er auch heute noch die Untaten des Regimes verherrlichte, in die Hall of Fame aufzunehmen. Warum dann Schur, der mit 86 Jahren immer noch als Propagandist einer Diktatur auftritt, die erwiesenermaßen tausende Menschenleben auf dem Gewissen hat?“ Er stellt sich damit gegen die Nominierung Schurs durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie gegen die Tolerierung des Vorschlags durch die Deutsche Sporthilfe (SZ 26.4.17).

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