Der parteilose Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm, der für die Linken in sein Amt gekommen war, ist zurückgetreten. Grund dafür war seine Stasi-Vergangenheit und der Umgang damit bei Bewerbungen. Holm hat in seiner Rücktrittserklärung Stellung genommen zur Relevanz seines Amts (Jens Schneider, SZ 17.1.17):
„Als ich dieses Amt vor fünf Wochen antrat, wollte ich ein bitter nötiges Reformprogramm für die Berliner Wohnungspolitik durchsetzen. Denn eines ist klar:
Diese Stadt braucht eine Politik für die Mieterinnen und Mieter.
Es muss Schluss sein mit einer Politik, die weiter
die Profitinteressen der Immobilienbranche
an erste Stelle setzt. (…) Die Polemik derer, die mich als Staatssekretär verhindern wollten, zeigt, dass es bei der Entlassungsforderung nicht nur um meine Zeit bei der Stasi und um falsche Kreuze in Fragebögen ging, sondern vor allem um die Angst vor einer Wende im Bereich der Stadt- und Wohnungspolitik. …“