1263: Sexualstraftaten gehen zurück.

Das Beispiel München zeigt: Sexualstraftaten (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch von Kindern, exhibitionistische Handlungen, Erregung öffentlichen Ärgernisses) gehen zurück. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, 2015 um fünf Prozent. 717 Straftaten seien im letzten Jahr in München registriert worden, der niedrigste Wert in den vergangenen zehn Jahren. Es wurden 150 Vergewaltigungen gemeldet. Im Zehnjahresvergleich sind sie um 26 Prozent zurückgegangen. 2006 waren 204 Fälle angezeigt worden. Jede dritte Vergewaltigung geschieht in einer Beziehung.

Das Münchener Polizeipräsidium trat den Behauptungen nach den Sexualstraftaten in der Kölner Silvesternacht entgegen, beim Münchener Oktoberfest habe es eine extrem hohe Dunkelziffer bei Vergewaltigungen gegeben, die etwa bei 200 liege. Der Münchener Polizei nach sind auf dem Oktoberfest 2015 zwei Vergewaltigungen angezeigt worden (Susi Wimmer, SZ 16.6.16).

Hier stehen sich die verschiedene „Lager“ ganz besonders unversöhnlich gegenüber. Während der klassische Feminismus bestreitet, dass in Köln hauptsächlich Gruppen von Nordafrikanern straffällig geworden sind und weiße Mitteleuropäer im Verdacht hat, betrachten Justiz und Polizei es genau andersherum.

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