1182: Seehofer will Guttenberg zurück.

Wenn Horst Seehofer jemand als Feind erkannt hat, dann kann er sehr beharrlich daran arbeiten, dieser Person Schaden zuzufügen. Diesmal geht es um den fränkischen CSU-Mann Markus Söder, der u.a. als Minister bisher nahezu unangefochten auf die Nachfolge Seehofers zuzusteuern schien. Das will Horst Seehofer verhindern. In der bayerischen Staatsregierung und an der Spitze der CSU.

Nun hat er es sich einfallen lassen, den vor fünf Jahren wegen seines Betrugs bei seiner Doktorarbeit gefeuerten Karl-Theodor zu Guttenberg als Nachfolger zu unterstützen. Guttenberg leitet gegenwärtig in New York die Beratungsfirma „Spitzberg“. Und Guttenberg spielt mit. Der „Financial Times“ teilte er mit, dass er sehr viele Anfragen „auch aus der Partei“ erhalte. Guttenberg gebärdet sich nicht mehr trotzig, sondern demütig. Er hat ein Schuldeingeständnis abgelegt (Roman Deiniger und Wolfgang Wittl, SZ 29.2.16; Roman Deiniger, SZ 1.3.16).

Was ist eigentlich mit der Doktorarbeit von Ursula von der Leyen?

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