Es stimmt nicht, dass „der Islam“ keine Ursache für den islamistischen Terror und für islamistische Mörder ist. Aber er ist nicht die einzige Ursache. Dazu kommen die Diskriminierung der Muslime, die Aussichtslosigkeit des Vorankommens für viele Muslime, die patriarchalischen Strukturen, der „Kult der Alten“ (der in vielen Gemeinden den Mief der Türkei von vor vierzig Jahren mit sich bringt, so schreibt es Mehmet Ata, FAS 1.2.15), die Diskriminierung der Frauen etc. Der Islam in Deutschland muss sich ändern. Mehmet Ata formuliert fünf Thesen, die ich hier verkürzt wiedergebe.
1. Ein deutscher Islam muss deutschsprachig sein.
2. Der deutsche Islam muss akzeptieren, dass der Islam in Deutschland und Europa eine Minderheitenreligion bleiben wird.
3. Ein deutscher Islam muss die Gedanken der Freiheit und der Toleranz in sich tragen.
4. Die Gemeinden eines deutschen Islam müssen cooler sein als die bisherigen.
5. Ein deutscher Islam muss die spezifische deutsche Geschichte mitdenken.