746: Grüne Optionen 2017

Die SZ interviewt Kathrin Göring-Eckkardt zu den Optionen der Grünen im Jahr 2017 (22./23.11.14).

SZ: Könnten Sie sich vorstellen, Sigmar Gabriel 2017 zum Kanzler zu wählen?

Göring-Eckardt: Vorstellen kann ich mir vieles.

SZ: Welche politischen Voraussetzungen müssten dafür erfüllt sein?

Göring-Eckardt: Herbst 2017: Die Grünen haben mit ihrem Zukunftsprogramm für Deutschland als einzige eine erfolgreiche programmatische Idee für die kommenden vier Jahre. Union und SPD buhlen um uns, um Schwarz-Grün oder Rot-Grün. Wir entscheiden uns nach langen Verhandlungen. Der Ausstieg aus der

Kohleverstromung

wird verabredet, die Wirtschaftspolitik wird sich künftig an ökologischen Kriterien orientieren,

Gentechnik und

Massentierhaltung

ein Riegel vorgeschoben.

Migration und

Integration

werden zum zentralen Thema, ebenso wie

Datenschutz und Digitalisierung.

Die Frauenquote kommt konsequent. Wir wählen den oder die, die oder der das mit uns verabredet haben.

SZ: Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass der nächste Kanzler Gabriel heißt?

Göring-Eckardt: Nichts ist unmöglich.

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