469: Wechselwählers Lamento IV: Die Grünen wollen den Autoverkehr behindern. Die sollten wir nicht wählen.

Die Grünen in Göttingen wollen weithin die Verpflichtung von Radfahrern aufheben, einen Radweg zu benutzen. Sie stützen sich dabei angeblich auf die letzte Version der Straßenverkehrsordnung und ein Gerichtsurteil. Nun, das besagt wenig. Wir kennen viele schlechte und falsche Gerichtsurteile. In Göttingen soll es nur noch 23 Straßen mit Radwegepflicht geben, bisher sind es 55. Hauptargument soll sein, dass es bisher mehr Unfälle mit Radfahrern auf Radwegen gibt als anderswo.

Nun, es ist ganz logisch, dass es die Unfälle mit Radfahren dort gibt, wo diese fahren. Das wird nun bald mehr auf den Straßen der Fall sein. Mit Autobeteiligung. Wie gut für die beteiligten Radfahrer. Dann werden sie wenigstens schwerer verletzt.

Das eigentliche Ziel der grünen Öko-Spießer ist aber die Behinderung des Autoverkehrs.

Ich nehme fast täglich als Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer am Verkehr in Göttingen teil, überwiegend als Fahrradfahrer. Und ich weiß deswegen, wie schwer es die Autofahrer heute schon haben. Demnächst fahren wir Fahrradfahrer also auf der Geismarlandstraße stadteinwärts auf der Straße. Dann mal viel Spaß. Haben wir eigentlich schon die tödlichen Fahrradunfälle mit Lastern auf der Reinhäuser Landstraße vergessen?

Den Öko-Spießern, die hinter dieser falschen Verkehrspolitik stehen, sollte das Handwerk gelegt werden. Sie sind für mich nicht wählbar. Außerdem sind es weithin die gleichen, die sich auf das Abgreifen von Subventionen spezialisiert haben und uns Mieter bedrängen.

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