Hans Fallada hat an einem antisemitischen Roman gearbeitet. Er schreibt am 2. Mai 1944 an seine Schwester Margarete (Dete): „Neben aller anderen Arbeit schriftstellere ich auch wieder, arbeite an einem Roman, den mir das Propagandaministerium in Arbeit gegeben hat, einem antisemitischen Roman, der den Fall Kutisker zur Grundlage hat. Vorläufig lebe ich ganz im litauischen Ghetto und schlage mich vor allen Dingen mit rituellen Dingen wie Gebetsriemen, Talmud und Pessach herum. Es ist sehr schwer, diese Dinge lebendig zu machen.“ (Literarische Welt 16.6.18).
Der Roman ist nie erschienen.