Die 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya (Südafrika) geht vor dem Sportgerichtshof Cas gegen die neue Regel des Weltverbands zum Umgang mit hyperandrogenen Sportlerinnen vor. Ab November 2018 müssen Leichtathletinnen wie Semenya für die Disziplinen von 400 Metern bis zu einer Meile unter anderem ihren Blut-Testosteron-Spiegel medikamentös unter einen Grenzwert senken. Die IAAF begründet dies damit, dass diese Athletinnen einen deutlichen Leistungsvorteil haben. Im Juli 2017 hatte die IAAF eine Studie veröffentlicht, die dies belegen soll. Semenya fühlt sich dadurch diskriminiert: „Es ist nicht fair, mir zu sagen, dass ich mich ändern muss. Es ist nicht fair, dass Leute infrage stellen, wer ich bin. Ich bin Mokgadi Caster Semenya, und ich bin schnell.“ (sid; SZ 19.6.18).