Die SZ-Literaturredaktion bemängelt, dass das „mit Abstand beste Buch dieses Frühjahrs“, Jonas Lüschers „Kraft“, nicht auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises steht. „Wer aber den stäksten Kandidaten vorzeitig aus dem Rennen nimmt, disqualifiziert sich nicht nur als Jury, sondern verzerrt auch den Wettbewerb und beschädigt seine Teilnehmer, die da heißen: Lukas Bärfuss ‚Hagard‘ (Wallstein Verlag), Brigitte Kronauer ‚Der Scheik von Aachen‘ (Klett-Cotta), Steffen Popp ‚118‘ (Kookbooks), Anne Weber ‚Kirio‘ (S. Fischer) und Natascha Wodin ‚Sie kam aus Mariupol‘ (Rowohlt).“ (MIDT, SZ 17.2.17)