1018: Schwarz-Grün: Optionen für 2016 und 2017

Vor einigen Jahren haben die Grünen Henriette Reker zur Sozialdezernentin in Köln gemacht. Heute ist sie gemeinsame OB-Kandidatin von CDU und Grünen. Mit Aussichten, den SPD-Oberbürgermeister abzulösen. Allein würden das weder die Grünen noch die CDU schaffen. Die CDU erscheint bei diesem Projekt manchmal noch zögerlich. Aber im Vorgriff auf 2017 ist es wichtig:

März: Wahl des Bundespräsidenten,

Mai: Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen,

Herbst: Bundestagswahl.

Der Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, ist ein Anhänger von Schwarz-Grün. Kanzleramtsminister Peter Altmaier auch, ebenso Generalsekretär Peter Tauber. Und das CDU-Präsidiumsmitglied Julia Klöckner möchte im

März 2016

Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz werden. Mit Hilfe der Grünen. Es steht also einiges auf dem Spiel (Günter Bannas, FAZ 29.8.15).

Die Grünen stürzt das in Turbulenzen. Ihre Basis könnte die ideologische Aufweichung beklagen, die einem Zusammengehen mit der Union vorausgehen müsste. Allerdings winkt die Beteiligung an der Macht, stets ein gewichtiges Argument. Bei den Grünen gibt es ja sowohl im Bund als auch auf Länderebene manche fähigen Politiker. Nur die noch in Ideologie verfangene Basis, die zudem stark an Subventionen interessiert ist, muss zum Jagen getragen werden.

 

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