883: Putins Partner im Sport

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 soll ausgerechnet in Russland stattfinden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Stefell meint dazu: „Solange russische Soldaten völkerrechtswidrig in der Ukraine Zivilisten ermorden, kann es keine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland geben.“ Der hessische Innenminister Peter Reuth (CDU) ergänzt: „Bei der Rolle, die Russland und Präsident Putin im Ukraine-Konflikt spielen, ist ein weiteres großes Sportereignis wie die WM 2018 in Russland unvorstellbar.“

Die Verbände des internationalen Spitzensports (z.B. IOC, Fifa, DFB, Bayern München),

dieser Allianz aus Kommerz und Doping,

lehnen einen Boykott ab. Thomas Bach (IOC): „Boykotte von Sportveranstaltungen führen zu nichts. … Ein Boykott widerspricht dem Sinn des Sports, Brücken zu bauen. Der Sport hält die oftmals letzte Türe zum Dialog offen.“ Wolfgang Niersbach (DFB): „Es ist sinnvoller, die weltweite Strahlkraft großer Turniere zu nutzen, um sich für Menschenrechte einzusetzen und, wo nötig, auf politische Veränderungen zu drängen.“ Karl-Heinz Rummenigge, der Uhren-Liebhaber (FC Bayern): „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Boykotte im Sport nicht die beabsichtigte Wirkung erzielt haben.“ (SZ 18.3.15)

Diese Brückenbauer und Menschenrechtsexperten sind die Partner von Putin.

 

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