860: IOC behindert Olympia-Berichterstattung.

Unter der redaktionellen Verantwortung des MDR hat der Dokumentarist Alexander Gentelev den Film „Putins Spiele – ein Jahr danach“ gedreht, der Putins Spiele nicht gut beurteilt. Als Produzenten fungierten mehrere Produktionsfirmen. Dieser Film wurde vom IOC behindert, weil er „offenbar politisch motiviert“ sei. Dazu müssen wir wissen, dass die Winterspiele in Sotschi

50,8 Millarden Dollar

gekostet haben.

Alle 21 vorherigen Winterspiele zusammen haben

47,53 Milliarden Dollar

gekostet.

Gentelev hatte vor einem Jahr schon den Film „Putins Spiele“ gedreht, der ebenfalls sehr kritisch ausgefallen war. Kein Wunder! Das IOC machte von seinem Recht an den Verfilmungen von Olympischen Spielen Gebrauch und will die Verwendung des Namens „Olympia“ verbieten. Die MDR-Sprecherin gab bekannt, dass man sich daran wahrscheinlich halten werde, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

Ähnliche Erfahrungen musste die Fluggesellschaft „Air Berlin“ machen, die auf ihren Flugzeugen für die Olympischen Spiele in Berlin werben wollte. Das dürfen aber nur Firmen, die Partner des „Deutschen Olympischen Sportbunds“ (DOSB) sind. So bestimmt es das Olympiaschutzgesetz (OlympSchG) von 2004. Wahrscheinlich ist das Gesetz

verfassungswidrig (Martin Schneider, SZ 6.3.15).

Mein Fazit: Keine Olympischen Spiele nach Deutschland. Überlassen wir sie Diktaturen wie Russland und China. Die brauchen keine Rücksicht auf ihre Bürger, die Kosten und die Umwelt zu nehmen!

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