822: Gewalttäter sind nicht psychisch krank.

Wenn wir von Morden von Terroristen hören, ist häufig die Rede von „irren Schlächtern“ oder „kranken Hirnen“. Aber das ist irreführend. Auch wenn die Gewalttaten unbegreiflich erscheinen, bleibt festzuhalten, dass die größten Gräuel der jüngeren Geschichte von Menschen begangen wurden, die in Seele und Geist gesund waren. Wie Adolf Hitler und Josef Stalin. Ein nachträgliche Psychiatrisierung hilft hier nicht (Christina Berndt SZ 24./25.1.15).

„Für gemeinschaftlich begangene Terroranschläge sind sogar Fähigkeiten nötig, über die Menschen mit schweren psychischen Störungen oftmals gar nicht verfügen. Auch für ein Trainingscamp, in dem Terroristen ausgebildet werden, braucht man eine psychische Robustheit.“

Wenn wir an die Pariser Banlieue denken, drängen sich die gesellschaftlichen Ursachen für den Terrorismus auf: Soziale Schwäche in großen Einwandererfamilien, feindliche Umwelt, fehlende Anerkennung, mangelnde und nicht abgeschlossene Schulbildung, primitive Garagen-Mullahs und im Knast hetzende islamistische Gewalt-Prediger.

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