685: Bildbände über die DDR

Die DDR ist vor 25 Jahren untergegangen. Nun wird ihr Alltag nochmals lebendig in zwei großartigen Bildbänden, die dazu beitragen, dass der erste deutsche Arbeiter-und-Bauern-Staat nicht vergessen wird (Renate Meinhof, SZ 7.10.14).

Mathias Bertram (Hrsg.): Das pure Leben. Fotografien aus der DDR. Leipzig (Lehmstedt) 2014. Band 1: Die frühen Jahre, 1945-1975; Band 2: Die späten Jahre, 1975-1990. Je 200 Seiten, je 24,90 Euro.

Darin kann man das kleinere Deutschland noch einmal riechen, schmecken und fühlen. Die Fotos erzählen eine Geschichte. Wir können die Zigarettenpause im Glühlampenwerk „Narva“ ebenso miterleben wie den Deutschunterricht, in dem gelernt werdne kann, wie Sansoucci geschrieben wird. Die Fotos stammen von Sibylle Bergmann, Roger Melis, Helga Paris, Wolfgang Gregor und Harald Hauswald. Sie sind keine Illustrationen, sondern ihre Macher sind im besten Sinne Autoren, die der Erzählkraft ihrer Motive vertrauen können.

Es ist gut, die Geschichte der DDR nicht zu vergessen; denn sie stellt eine sehr wichtige Etappe in der deutschen Geschichte dar. Auch wenn wir sie uns nicht zurückwünschen, so hat sie unser Leben mit geprägt. Ich bin froh, dass ich von 1975 bis 1990 über die DDR geforscht habe. Die Ergebnisse dieser Forschung finden Sie sämtlich vorne unter „Publikationen“. Alle haben auch heute noch Bestand. Lesen Sie nach.

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