1425: Russische Hacker-Angriffe auf US-Wahlkampf

Nach Angaben der „Welt“ (Clemens Wergin, 7.1.17) und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (7.1.17) von heute haben russische Hacker auf Anweisung Putins versucht, Einfluss auf den US-Präsidentschaftswahlkampf zu nehmen. Für einen Wahlsieg Donald Trumps. Das geht aus einem 50-seitigen Report der US-Geheimdienste hervor. Es gäbe dafür viele große und kleine Indizien. U.a. sei der Telefonverkehr hoher russischer Bramter nach der Präsidentschaftswahl abgehört worden. Einige „russische Akteure“ seien identifiziert. Moskau habe soziale Medien und Webseiten als „Beschleuniger“ benutzt. Die beim Hacking gewonnenen Daten seien an

Wikileaks

weitergeleitet worden. Damit ist der Kalte-Kriegs-Modus nun wohl endgültig wieder erreicht.

Clemens Wergin schreibt in seinem Kommentar: „Die ehemaligen linken Freiheitshelden von Wikileaks wurden dabei zum wirksamsten Instrument des Autokraten in Moskau.“

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