1235: Führender Doping-Staat der Welt: Russland

Doping gibt es auf der ganzen Welt. Wenn auch in der staatlich geförderten Variante nicht überall. Hier ragt ein Staat heraus: Russland in der

Putin-Ära.

Das wissen wir spätestens seit dem Geständnis des ehemaligen obersten russischen „Dopingbekämpfers“ Grigorij Rodtschenko in der „New York Times“. Wissen konnte man vorher schon viel davon. Wenn man wollte. Die meisten von uns wollen das gar nicht wissen.

Die Doping-Spiele von London 2012 und Sotschi 2014 haben eine in Bezug auf Doping schlechte Bilanz. Am schlimmsten: die russische Leichtathletik (Julian Hans, René Hofmann, SZ 19.5.16; Evi Simeoni, FAZ 21.5.16). Es ist wie schon zu Zeiten der

Sowjetunion.

Wladimir Putin will verloren gegangene Macht zurückgewinnen. Am einfachsten scheint ihm das im Sport möglich. Deswegen hat er den Betrug „angeordnet“.

Ein Ausschluss Russlands etwa von den Olympischen Spielen würde den ganzen internationalen Sport in Frage stellen. Obwohl er moralisch gerechtfertigt wäre. Damit ist also nicht zu rechnen. Der globale Leistungssport ist ohnehin moralisch bankrott. Er hält sich am Leben durch seine Attraktivität im Fernsehen und in Verbindung damit dadurch, dass hier sehr viel Geld verdient wird. In erster Linie unter der Ägide des IOC unter Präsident Thomas Bach (Deutschland).

Also geht die große Misere des internationalen Leistungssports weiter.

Wollen wir das eigentlich?

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