1136: Nach Köln – die Strukturen

Nach der Gewaltkriminalität in der Silvesternacht in Köln sind in den öffentlichen Diskursen fast alle Dämme gebrochen. Es herrscht Unübersichtlichkeit. Da sollten wir uns bemühen, den Überblick zu behalten und die Struktur der Konflikte zu beschreiben.

1. Es hilft nicht mehr viel, darauf hinzuweisen, dass der Anteil der in Deutschland lebenden Muslime und der Anteil der Migranten an der polizeilichen Kriminalstatistik unterproportional ist.

2. Die Vorgänge in Köln werden weithin verharmlost.

3. Der Übergang vom Taschendiebstahl und Eigentumsdelikten zu massenhaften sexuellen Übergriffen (arabisch: „taharrusch dschamai“) kann fließend sein.

4. Es gibt Rückzugsräume für Taschendiebe, Straßenräuber und Einbrecher in bestimmten Stadtvierteln, etwa dem Maghreb-Viertel am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

5. In der Silvesternacht in Köln geraubte Handys sind in Flüchtlingsheimen in NRW gefunden worden (BED, KJAN, KLU, SZ 13.1.16).

6. Haupt-Problemgruppen sind in der Regel alleinreisende Männer.

Für die Massenkriminalität wie an Silvester in Köln gelten spezifische Faktoren wie

7. einen Termin, hier: Silvester,

8. Lärm, damit Hilferufe nicht gehört werden können,

9. Alkoholkonsum, der die Gewalt beflügelt,

10. Raum zum schnellen Körperkontakt wie in Bahnhöfen, Stadien, Kaufhäusern etc.,

11. die Menge der Menschen, die zur kritischen Masse wird, wenn die Polizeikräfte zu gering sind,

12. Diffusion von Verantwortung,

13. Täter, die in der eigenen Gruppe Anerkennung bekommen und bei anderen Angst verbreiten (Machtgefühl),

14. die Beteiligung von Männern aus frauenverachtenden Kulturen und Religionen,

15. indifferente „Bystander“, die sich am Geschehen „aufgeilen“, aber keine Verantwortung empfinden,

16. starke Parolen, die in der Regel von denen verbreitet werden, die sich schwach fühlen,

17. Verabredungen zu solchen Taten im Netz,

18. die Tatsache, dass es nichts hilft, die Herkunft von Tätern zu verschweigen, was nur dazu führt, dass ganze Gruppen wie Migranten oder Muslime verunglimpft werden (Wilhelm Heitmeyer, SZ 13.1.16),

19. Erscheinungen wie die, dass „konservative Christen“ nunmehr Miniröcke verteidigen und männliche Homosexuelle, die sich öffentlich küssen. Das dürfen sie natürlich. Oder haben Menschen, die keine „konservativen Christen“ sind, das Monopol darauf (Matthias Drobinski, SZ 13.1.16)?

20. Mir kommt zu wenig für reale Integration von den Islam-Verbänden.

 

 

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