1027: Rechnungshof warnt Hamburg vor Olympia-Bewerbung.

In einer „beratenden Äußerung“ hat der Hamburger Landesrechnungshof die Stadt Hamburg vor einer Olympia-Bewerbung für 2024 gewarnt. Das für Ende November geplante Votum der Hamburger zur Bewerbung komme zu früh. Die Kosten könnten dann noch nicht realistisch abgeschätzt werden. Der Landesrechnungshof rät Senat und Bürgerschaft, vor dem Abschluss eines Gastgeberstadtvertrags mit dem IOC 2017 noch einmal die Finanzlage zu prüfen. Falls die Kosten nicht mit der

Schuldenbremse

vereinbar seien, sei die Bürgerschaft nicht an ein mögliches „Ja“ in der Volksabstimmung gebunden. Nach der olympischen Charta, dem „Grundgesetz“ des IOC, müsse die Gastgeberstadt unbeschränkte Gewährleistung für die Durchführung der Spiele übernehmen (FAZ 12.9.15).

Ich habe hier ja schon mehrfach klargemacht (vgl. 987, 879, 872), dass ich gegen Olympische Spiele in Hamburg bin. Das würde viel zu teuer. Die Kosten würden niemals gerecht verteilt. Die ökologischen Gefahren sind nicht abzuschätzen. Es käme noch mehr Gentrifizierung. Wir wollen doch keine Olympischen Spiele für Immobilienmakler und Hauseigentümer.

Wann wird eigentlich die Elb-Philharmonie eröffnet?

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