902: Kurt Tucholsky im Fernsehen

Als Auftakt einer dreiteiligen Serie (Berlin, Paris, Wien) über „Die wilden Zwanziger“ zeigt Arte am Mittwoch, 22.4.15, um 21.45 Uhr „Berlin und Tucholsky“. Christoph Weinerts „halbdokumentarischer Film“ hat Kurt Tucholsky als idealen Begleiter der zwanziger Jahre. Und Gustav Seibt (SZ 21.4.15) schreibt treffend:

„Tucholsky fühlt, denkt und spricht fast wie wir (viele seiner Texte klingen wie gesprochen), sein unfeierlicher, meist trocken-witziger, gelegentlich gefühlvoller Ton lässt historische Distanz fast verschwinden. Er ist links, ohne doktrinär zu sein, modern ohne Allüre, und war mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet, der ihn gegen die Phrasen seiner Zeit weitgehend immun machte.“

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