814: Probleme, die wir mit dem Islam haben: 10 Thesen

1. Die gewalttätigen Demonstrationen von Muslimen in aller Welt nach der Veröffentlichung der ersten „Charlie Hebdo“-Ausgabe nach den Pariser Morden zeigt uns, dass der Islam rückständig und in Teilen gewalttätig ist.

2. Es fehlt dem Islam eine zentrale geistliche Autorität.

3. In der islamischen Theologie hat es keine Historisierung und Ent-Mythologisierung gegeben, sie ist vor-modern.

4. Im Islam herrscht weithin eine veraltete Vorstellung von Familie, wo etwa Brüder für die moralische Integrität ihrer Schwestern zuständig sind, Männer für die der Frauen.

5. Das Kalifat von Cordoba, in dem der Islam ein Beispiel für Lebendigkeit, Frische, Pluralismus und Toleranz war, hat es von 929 bis 1031 gegeben. Das ist tausend Jahre her.

6. Von der türkischen Führung (Präsident, Regierung), die einen großen Einfluss auf die Muslime in Deutschland ausüben könnte, ist keine Tendenz zur Zivilisierung der Gesellschaft zu erwarten. Sie geht in die entgegengesetzte Richtung.

7. Im Internet („fünfte Gewalt“) finden sich neben klugen und zur Friedfertigkeit mahnenden Thesen Hass und Hetze von Islamisten und gegen den Islam.

8. Die Parole „Der Islam gehört zu Deutschland“ will das Richtige, nämlich die volle Inklusion des Islams, genügt aber nicht zur Durchsetzung konkreter Politik.

9. Meine muslimischen Nachbarn, ehemaligen Arbeitskollegen und Vereinskollegen leben öffentlich genau so wie ich.

10. Ich verstehe, dass viele Muslime keine Lust dazu haben, sich für jeden Mord zu entschuldigen, der im Namen des Islams begangen wird (Dietrich Alexander, Die Welt 17.1.15; Heribert Prantl, SZ 17.1.15; Hamed Abdel-Samad, FAS 18.1.15).

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