2259: Toni Turek – „Fußballgott“

Im vorletzten seiner 20 Länderspiele stand Toni Turek bei der Fußball-WM 1954 in Bern im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Er spielte insgesamt sehr gut und zeigte einige überragende Paraden, die den deutschen Sieg über Ungarn mit 3:2 ermöglichten. Daraufhin nannte ihn der berühmte Radioreporter Herbert Zimmermann einen „Fußballgott“. Das hat Werner Raupp in den Titel seines Turek-Buchs aufgenommen:

Toni Turek – Fußballgott. (Arete) 208 Seiten, 16 Euro.

Es ist am 18. Januar 2019 erschienen, Tureks 100. Geburtstag. Der war mit einem Granatsplitter im Kopf aus dem Zweiten Weltkrieg gekommen, der nie entfernt worden ist. Danach spielte Turek bei TuS Duisburg, Eintracht Frankfurt, TSG Ulm 46, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. Er starb 1984 mit 65 Jahren (Ulrich Hartmann, SZ 18.1.19).

 

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