Der Bremer Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn lässt nicht locker (FAZ 21.10.10). Er führt uns vor Augen, wieviel hochqualifizierte Zuwanderer Deutschland benötigte, um mit Australien nund Kanada gleichzuziehen, und er spricht aus, was diese Hochqualifizierten bei uns erwartete. Um mit Australien mitzuhalten, benötigten wir demnach „mehr als eine Million“ Zuwanderer, im Verhältnis zu Kanada immer noch 600.000. Dann benennt Heinsohn die Verhältnisse in Deutschland für diese hochqualifizierten Zuwanderer.
„1) Die Zuwanderer müssen den relativ größten Sozialhilfesektor der Welt finanzieren, weil jeder legal und einkommenslos in Deutschland Lebende unbegrenzt und menschenwürdig von den Mitbürgern bezahlt wird.
2) Sie müssen in Deutschland den teuersten Renten- und Pensionsektor der Welt finanzieren.
3) Sie kommen in den Staat mit dem unter entwickelten Nationen höchsten Anteil an Jugendlichen ohne Ausbildungsreife (22 bis 25 Prozent), die sie nicht nur versorgen, sondern deren Zorn sie auch gewärtigen müssen.
4) Sie behalten deshalb von ihrem Verdienst nur 45 Prozent in der Tasche gegenüber mehr als siebzig Prozent bei den Angelsachsen.
5) Sie können aufgrund dieser Last und des Umstands, dass sie in das – neben Japan – am längsten schon vergreisende Land der Erde gelangen, für sich selbst keine passable Altersversorgung aufbauen.
6) Sie müssen neben dem Englisch, das sie als Hochqualifizierte ohnehin können und sie für die Anglo-Welt bestens rüstet, auch noch Deutsch lernen.“