Nach seinem Hattrick am letzten Wochenende riskiert Mario Gomez eine dicke Lippe. Über die Bundesliga sagt er, Woche für Woche sei „mehr Gemurkse als sonst was“ zu beobachten. Viele Spiele seien von „Druck, Angst, Nervosität und Einfach-nur-den-Arsch-retten-wollen“ geprägt. Das
Gedränge zwischen Platz 6 und 16
sieht er nicht als Qualitätsmerkmal. „Acht Punkte zwischen Europa League und Abstiegsplatz, das gibt es normalerweise in der dritten und vierten Liga. Man kann das als Stärke oder Schwäche der Liga auslegen, ich finde, das ist Schwäche.“
Hier irrt Mario Gomez. Wahrscheinlich war seine Durststrecke bei Fiorentina (Florenz) und Galatasaray (Istanbul) zu lang, um zu einem nüchternen Urteil zu gelangen (Philipp Selldorf, SZ 4.4.17).