Martin Fourcade dominiert seit fünf Jahren die Biathlon-Szene international. Er ist ihr Star. 60 Weltcupsiege hat er, war Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger. Er hat es eigentlich also gar nicht nötig, neben der Loipe und dem Schießstand sich noch andere Lasten aufzubürden. Und trotzdem tut er es. Er ist der Frontmann der Anti-Doping-Bewegung. Und dies besonders seit dem McLaren-Report. Die Verbände unter Führung der Vertuscher Wladimir Putin und Thomas Bach hält Fourcade für zu nachlässig, für latente Unterstützer des Dopings. Anders kann man es wirklich nicht sehen.
Fourcade tritt ein für eine Verschärfung der Doping-Sanktionen. Die russischen Biathleten behandelt er u.a. bei Siegerehrungen entsprechend. So den den Athleten Loginow, der gerade eine Zwei-Jahres-Sperre wegen Epo-Dopings hintersich hat. Die Russen beschimpfen und verunglimpfen ihn auf Schärfste. Auch im Netz wird Fourcade beleidigt. Sein Konterfei erscheint dort häufig mit einer Schweineschnauze. Es scheint so, dass die russische und die internationale Doping-Szene zu allem entschlossen sind (Claus Dieterle, FAS 12.2.17).
Dagegen unterstützen wir Martin Fourcade.