Carolin Kebekus kennen viele von uns aus der „Heute-Show“. Sie hat mit großem Geschick den deutschen Comedy-Preis moderiert. Ihre Sprache ist direkt und manchmal derb. Ist das der neue Feminismus? Kester Schlenz hat sie für den „Stern“ (11.12.14) interviewt.
Stern: Sind Sie Feministin?
Kebekus: Das Wort klingt so ungebumst. Ich sage, was ich zu sagen habe. Schubladen brauche ich nicht.
Stern: Sie sagen: Natürlich tragen wir Frauen auch gerne tief ausgeschnittene Sachen.
Kebekus: Genau, aber das Dekolleté ist für Leute wie Brad Pitt. Typen wie Brüderle sind nur Beifang.
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Stern: Stimmt es, dass Sie gerne Spielerfrau von Lukas Podolski wären?
Kebekus: Ich liebe ihn. Er ist der sympathischste und coolste Fußballer, den es gibt. Aber diese Liebe soll platonisch bleiben.
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