713: Vier Gründe gegen Olympia in Deutschland

Für die Ausrichtung von Olympischen Spielen bewerben sich fast nur noch Diktaturen. Beispielsweise für die Winterspiele 2022 Kasachstan (mit Almaty) und China (mit Peking). Weil in Demokratien meistens durch Volksabstimmungen Olympische Spiele abgelehnt werden (SZ 29.10.14). Etwa in Deutschland, Österreich und Norwegen.

Zum Glück.

Denn hier sind die Menschen nicht auf den Kopf gefallen. Sie stellen sich gegen die Potentaten um Thomas Bach im IOC. Und gegen den Olympischen Deutschen Sportbund/DOSB (unter Präsident Alfons Hörmann).

Dieser will eine Bewerbung für 2024 oder 2028. Am 21. März 2015 soll entschieden werden, ob die Bewerbung mit Berlin oder Hamburg abgegeben wird. Eine Bewerbung für 2024 ist ohnehin nahezu aussichtslos, weil alle Experten annehmen, dass dann die Fußball-EM (mit 24 Teams) in Deutschland stattfindet.

Es gibt vier Gründe, Olympische Spiele in Deutschland generell abzulehnen:

1. Olympische Spiele spalten Gesellschaften in Nutznießer (Geschäftemacher) und die Mehrheit, die mit ihren Steuermitteln die Veranstaltung bezahlen muss.

2. Olympische Spiele sind fast immer ein ökologisches Desaster.

3. Die Kosten sind unvertretbar hoch.

4. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen entmündigen die Zivilgesellschaft.

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