Die Linke hat Verständnis für die russische Annexion der Krim bekundet (Sahra Wagenknecht, Katja Kipping, Bernd Riexinger) und die Bundesregierung scharf kritisiert (NIF, SZ 17.3.14).
Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat darauf richtig reagiert. „Die Reden von Frau Wagenknecht zur Annexion der Krim durch Russland erinnern an die krampfhaften Rechtfertigungsreflexe kommunistischer Sekten in den 70er und 80er Jahren für jedwedes Unrecht, das damals von der Sowjetunion begangen wurde. … Wenn die Linkspartei sich von diesen Reflexen nicht endlich verabschiedet, wird sie nie richtig in der aufgeklärten Demokratie unseres Landes ankommen.“
Während die Partei die Propagandalügen des russischen Staatsfernsehens nachplappert, spricht der Grünen-Politiker Volker Beck von der „außenpolitischen Geisterfahrt der Linken“. Der Europa-Abgeordnete Reinhard Bütikofer verbreitet auf Twitter ein Plakat. Es zeigt Sahra Wagenknecht vor einer Reihe von Soldaten, die mit Kalaschnikows bewaffnet sind. Darunter steht der Slogan: „Jetzt neu: Linkspartei erstmals für Auslandseinsätze.“