Der DFB will den Videobewies zum Erfolg führen. Dabei wird sogar in Erwägung gezogen, das Geschehen auf den Videoleinwänden der Stadien zu wiederholen. DFB-Chef Grindel: „Ich wäre bereit, so etwas zu machen, um dem Zuschauer ein Stück Transparenz zu geben.“ Projektleiter Lutz Michael Fröhlich: „Wir Schiedsrichter sind dafür offen, sehen Vor- und Nachteile.“
Fröhlich hatte erklärt: „Wir werden in Zukunft zwei Videoassistenten haben, die auch im Spielberichtsbogen stehen und somit zum Schiedsrichter-Team gehören. Sie dürfen eingreifen. Einer, der sich strittige Szenen ansieht, und einer, der den weiteren Spielverlauf im Auge behält, während der Erste eine strittige Szene checkt.“ Der Supervisor solle nur noch stiller Beobachter sein. Fröhlich weiter: „Es gibt Probleme, aber er ist sicher nicht gescheitert. Jetzt liegt es an allen – Schiedsrichter, Vereine, Fans und Medien – ihn nach vorne zu bringen.“ (dpa, sid, SZ 9.11.17)
Die Richtung stimmt.