Lorenz Funk war einer der größten deutschen Eishockey-Spieler. 225 mal trug er das Trikot der Nationalmannschaft, nahm an 13 Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen teil. Drei mal wurde er deutscher Meister (zum ersten Mal 1966 mit dem EC Bad Tölz). In 687 Erstliga-Spielen schoss der Stürmer 435 Tore. Funk gehörte zur Olympiamannschaft von 1976 in Insbruck, die seinerzeit sensationell die Bronzemedaille gewann („Das Wunder von Insbruck“). Nach seiner Spielerkarriere war Funk als Manager tätig, u.a. nach der Wiedervereinigung bei den Eisbären Berlin (Johannes Schnitzler, SZ 30.9./1.10.17; FAZ 30.9.17; Die Welt 30.9.17).