Der Franzose Didier Gailhaguet, 62, hat seine Kandidatur für die Präsidentschaft des Eislauf-Weltverbands ISU bekanntgegeben. Hervorgetreten war er bei Olympia 2002, als er eine französische Wertungsrichterin zwang, im Paarlauf ein russisches Paar auf Platz eins zu setzen. Im Gegenzug wurde im Eistanzen das französische Paar auf Platz eins gesetzt. Mit russicher Hilfe. Das Ganze kam raus und Gailhaguet wurde für drei Jahre gesperrt. Das Eislaufen geriet in eine schwere Krise (Claudio Catuogno, SZ 20.10.15).
Zu viel offensichtliche Manipulation und Korruption.
Nun ist Gailhaguet zurück. Als Präsidentschaftskandidat.
Im internationalen Spitzensport scheinen solche mafiösen Strukturen unvermeidbar zu sein.