Was die Mörder von Paris und die entsprechenden Fundamentalisten am meisten hassen, ist die Freiheit, sind die Menschenenrechte. Das Recht auf Leben und freie Entfaltung, das Streben nach Glück, die Freiheit des Denkens und Aussprechens, die Pressefreiheit und die Medienfreiheiten. Sie hassen die Aufklärung. Am stärksten bringt das die nigerianische Terroristengruppe „Boko Haram“ zum Ausdruck. „Boko Haram“ heißt: „westliche Bildung ist Sünde.“
Anders, aber ähnlich: die Verächter der freien Gesellschaft in Deutschland und Europa. Im Zusammenhang von freien Massenmedien und von Meinungsäußerungsfreiheit sprechen sie von „das System“. Das erinnert uns unmittelbar an die Nazis, die von der Weimarer Republik auch von der „Systemzeit“ sprachen.
Ich glaube gar nicht, dass in Frankreich die „Front Nationale“ von den Morden profitiert. Oder in Deutschland die Rechtsextremisten. Die Reaktionen in Frankreich zeigen, dass wir uns auf unsere freiheitliche Tradition besinnen können. Wir Demokraten müssen zusammenhalten. Wir sind solidarisch mit unseren jüdischen und muslimischen Mitbürgern, mit den Juden und Muslimen in der Welt.
„Wir sind Charlie.“