733: Steinmeier: Wir brauchen die Presse.

Anlässlich der Verleihung des „Lead Award“-Pressepreises in Hamburg an ihn hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf die Bedeutung der Presse für die Demokratie hingewiesen. Er ging dabei auf die schwierige Lage vieler Verlage ein. Die Massenmedien befänden sich in einem Existenzkampf. Das könne die demokratische Gesellschaft nicht kaltlassen. Wir bräuchten die Presse mit „Texten und Recherchen, die durchdringen und nachwirken“. Die Massenmedien müssten ihrer Wächterrolle gerecht werden können (FAZ 15.11.14).

Der Leitsatz müsse lauten: „Journalismus zuerst!“.

Dies sehen alle die Diktatoren, mit denen der Bundesaußenminister beruflich ständig zu tun hat, anders. Ich erinnere mich noch gut an die von Lenin ausgearbeitete Theorie der „Partei und Presse neuen Typs“, die er in seiner Schrift „Was tun?“ (1903) formuliert hat.

 

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