374: China rüstet auf.

China erhöht das Budget für die innere Sicherheit um 8,7 Prozent auf 93,9 Milliarden Euro, für das Militär um 10,7 Prozent auf 88,7 Milliarden Euro. Dabei sind allerdings 4 Prozent Inflation in Rechnung zu stellen. Und die Tatsache, dass Chinas Armee technisch rückständig ist. Zum dritten Mal gibt China mehr aus für innere Sicherheit als für die Landesverteidigung. Mehr noch als den äußeren Feind fürchtet die KP das eigene Volk. Dessen Unzufriedenheit über Korruption, Machtmissbrauch, Landnahme, Umweltzerstörung wächst. Ein Pekinger Soziologe schätzt die Zahl der Proteste und Demonstrationen auf über 180 000 im Jahr. Die KP ist nervös (Kai Strittmatter SZ 6.3.13).

Die 3.000 Delegierten des Nationalen Volkskongresses wählen am Ende ihrer 13-tägigen Sitzung Li Kequiang zum neuen Premier. Präsident wird Xi Jinping. Er hat gute Beziehungen zur Armeeführung.

Zum Bedenken: die USA geben fünf mal so viel für ihre Armee aus wie China.

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