Der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz, hat sich für einen flächendeckenden Mindestlohn ausgesprochen (SZ 16./17.213). Er sieht das als einen Beitrag zur „Befriedung der Gesellschaft“. Der Gesetzgeber solle einmalig den Rahmen setzen, die regionale Festlegung aber den Tarifparteien überlassen. Die CDU hatte sich auf ihrem letzten Bundesparteitag für einen Mindestlohn ausgesprochen.
Die FDP lehnt das im Bund vehement ab. Sie ist wohl die einzige Partei, die den Sinn des Mindestlohns noch nicht begriffen hat.