Der Schweizer Schriftsteller Martin Suter, 64, („Der Koch“, „Die Zeit, die Zeit“) der auch von Krimi-Lesern geschätzt wird, hat der SZ ein Interview gegeben (Alexander Hagelüken und Hannah Wilhelm, 7.12.12). Dabei wurde er auch nach seinem vor drei Jahren gestorbenen Sohn gefragt.
SZ: Kann man den Tod eines Kindes überhaupt verarbeiten?
Suter: Nein, das glaube ich nicht. Da kann man nur versuchen, damit zu leben. Verarbeiten oder Trauerarbeit – was soll das sein? Das ist Psychologen-Quatsch. Man kann nur versuchen, das mit Abstand in sein Leben einzubauen. Irgendwie.